Obstgehölz

Seit ein paar Tagen haben wir einen bayrischen Mitbewohner. Ich quatsch‘ ihn beim Morgenrundgang immer rustikal in fehlerhaftem Dialekt an (Pfüati und Servus und so), er lächelt nachsichtig und konzentriert sich weiter aufs Blühen.

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Am Samstag ist die K. mit Mann, Baum und Pfosten angereist, der Mann grub, die Damen gaben gute Ratschläge (das Bild ist gestellt) und schlussendlich stiessen alle vor Ort mit Pflümli auf die zu erwartenden opulenten Ernten an.

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Die da bestünden bestehen werden aus: Hauszwetschge, Ringelotte, Mirabelle und zwei anderen Zwetschgenensorten (vergessen), alles an einem Baum. Wenn das mal gut geht. Steht auch beim Obstbau im Vordergrund, der Leistungsgedanke, heutzutage.

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War übrigens das Präsent zum runden Geburtstag. Jetzt soll ich die Baumbank für die baldige Rente besorgen, das sind mir ja die Lieblingsgeschenke. Ts.

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Und Schätze wurden auch ausgegraben. Römisch und Eisenzeit. Mit dem Erlös werde ich die Baumbank finanzieren.

8 Gedanken zu „Obstgehölz

  1. schneck08

    Das ist weder römisch noch Eisenzeit, das ist nichts weniger als die Suppenschüssel von Chlodwig zu Hohenlohe-Schillingsfürst, dem Reichskanzler des Deutschen Reiches von 1894-1900. Ziemlich sicher. Damit könnten Sie 30 Baumbänke finanzieren. Lang lebe das süddeutsche Streuobst. – (man muss es nur ernten/wollen.)

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  2. nömix

    Ja, heutzutags ist fachbereichsübergreifende Generalisierung im Produktionsbereich gefordert. Noch paar Kiwis im Geäst, dann wärs ein Obstsalatbaum.

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  3. montez

    Ich hab mir sagen lassen, Forschung und Züchtung befindet sich in dieser Sache auf der Zielgeraden. Gerüchteweise wird es sogar Bäume mit mehreren Käsesorten geben, wobei, das brauchen Sie ja gar nicht.

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