Kategorie-Archiv: Selbstbildnis

Jahresenddings

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Ach ne.

Haare länger oder kürzer?
Kürzer. Weisser.

Mehr bewegt oder weniger?
Gleich. Wenig. Schwerfällig.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Vielleicht noch ein bisschen weitsichtiger? Auch im Übertragenen …

Mehr Kohle oder weniger?
Etwas weniger. Wieder mengenweise mit Vergnügen ausgeben.

Der hirnrissigste Plan?
Hat mit Verknalltsein zu tun.

01
Die gefährlichste Unternehmung?
Mit einem fremden Mann nach Sizilien zu reisen. War aber dann harmlos.

Die teuerste Anschaffung?
Die Allradkarre.

03
Das beste Essen?
Die Fischplatte in der Cervejaria Farol.

Das berührendste Buch?
Meyerhoff (das dritte am meissten). Die Gardams (das erste am meissten).

Das schönste Buch?
All. Maurizio Cattalan.

Der beste Film?
Film. Haha.

Die schönste Ausstellung?
Hans-Peter Feldmann im c/o Berlin.

Die schönste Zeit verbracht mit … ?
Besuch. Der Greisin. Den Tieren.

Vorherrschendes Gefühl 2016?
Erschöpfung.

2016 zum ersten Mal getan?
Mit einem fremden Mann nach Sizilien zu reisen.
Mit dem Taxi zum Strand fahren.
Das nächste Flugzeug nehmen.
Alles zu verschiedenen Gelegenheiten, komplett ohne Zusammenhang. Echt jetz.

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2016 nach langer Zeit wieder getan?
Mich entliebt.
Zu viel geraucht.
In London gewesen.
Mich mit alten Freundinnen getroffen. Schön!

Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
Oberschenkelhalsbruch.
Sommer.
Jagdtrieb.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Gesund werden.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
In aller Bescheidenheit möchte ich sagen, dass ich dieses Jahr viele schöne Geschenke gemacht habe.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Aufzustehen. Und mir selbst hab ich ein paar tolle Sachen geschenkt.

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Ich bin aufgewacht.

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Hehe.

2016 war mit einem Wort …?
Zweigeteilt. Mindestens.

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Frau Casino hat gefragt, ich antworte.

1. mit wem sprechen sie täglich als erstes?

Natürlich mit dem Trotzki, der morgens ungefähr eine Stunde versucht, mich aus dem Bett zu kriegen. Da macht mir oft nichts aus, manchmal beginnt der Tag auch damit, dass ich ihn anbrülle. Was wenig nützt. Und ich dann sehr wach bin.
Der erste Mensch ist die Greisin, zu der ich meist etwas Albernes sage. Und dass sie noch liegen bleiben soll.

2. wann waren sie zuletzt verliebt?

Ich bin verliebt. Glaube ich. Ein seltsames Verliebtsein, mit recht wenig Aufregung (aber schon). Aus der Ferne. Vermutlich ein einseitiges. Mal sehen. Es ist kompliziert.

3. welches buch begleitet sie schon länger als 10 jahre?

Keins.

4. haben sie ein geheimes projekt? (ja/nein reicht)

Ja. Zwei.

5. lesen sie gedichte? wenn ja welche, wenn nein, warum nicht?

Ja. Sehr gerne. Und viel zu selten. Grad liegen meine 50 cm Lyrik in einem Umzugskarton in der Garage, was ihr sicher kaum gefällt. Ich hab keine Ahnung von Lyrik, ein Verflossener hat mich immer aufgezogen mit meiner Schwäche für Sarah Knirsch, wie er sie nannte. Gernhardt, Kunze, Skácel, Mascha Kaléko und klassische. Ist das Lyrik oder sind’s wohlmöglich nur Gedichte? Schiller, Morgenstern, oft einzelne, nicht so sehr das Gesamtwerk. Hebbel, Busch, Ringelnatz. Wie gesagt, zutiefst ahnungslos, aber mit Freude.

6. worüber haben sie zuletzt gelacht?

Meistens muss ich tatsächlich mit Esra lachen, wenn sie was Komisches auf Deutsch sagt, selber so lachen muss und die Augen verdreht. Oder mit dem Patentkind.

7. wofür haben Sie sich zuletzt ausgiebig zeit genommen?

Das kann ich nicht gut. Eigentlich bin ich immer unruhig und hektisch. Aber Mad Men schauen geht. Auch vier Folgen hintereinander. Ich fänd’s ja besser, mir für was anderes Zeit zu nehmen. Zu vermögen.

8. haben sie sich schonmal grundlegend geändert?

Vermutlich. War ich als Teenager ganz anders. War aber keine Absicht. Und ist nicht nur zum Guten.

9. sind sie glücklich?
 
Ja. Meistens.

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Wieder eins (Jahresendfragebogen)

Zugenommen oder abgenommen?
Lange wie immer, dann abgenommen, zuletzt weihnachtsguetzlezugenommen. Egal. Diese Frage fliegt raus.

Haare länger oder kürzer?
Länger. Weisser.
Bin mit dem Gedanken befasst, abschneiden zu lassen. Reift noch.

Mehr bewegt oder weniger?
Mehr als letztes Jahr. Weniger als ich sollte.
Dabei muss ich doch für Sizilien trainieren. Oder?

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Weitsichtiger. Bisschen.

Mehr Kohle oder weniger?
Mehr. Und echt viel ausgegeben. Macht grad Spass.

Der hirnrissigste Plan?
Nur einen einzigen Zug zur Verfügung zu haben, um von Narbonne nach Barcelona zu kommen, um das Flugzeug zu kriegen.
Erst drei Tage vorher reservieren wollen. Ts.

Die gefährlichste Unternehmung?
Evtl. zu wenige gefährliche Unternehmungen unternommen.

Die teuerste Anschaffung?
Ein Gehrock von Paul Smith. Überhaupt ein paar überkandidelte Designerfummel angeschafft. Was das nun wieder soll. Keine Ahnung, wann ich die anziehe. Zum Ausmisten?

Das beste Essen?
Die ungarischen Steinpilze.

Das berührendste Buch?
Altes Land von Dörte Hansen. Mich ein bisschen verstanden gefühlt.
Und Der Trafikant. Ich lese! Bücher! Bisschen.

Das schönste Buch?
Die Fundació Antoni Tàpies. Schön gemacht.

Der beste Film?
Film? Downton Abbey?

Die ergreifendste Musik?
Seit langem mal wieder Musik gehört. Empfunden.

Die schönste Ausstellung?
Proportio. Palazzo Fortuny. Überwältigend. Again.
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Mit Marina Abramovic, Carla Accardi, Josef Albers, Carl Andre, Rodolfo Aricò, Ida Barbarigo, Massimo Bartolini, Domenico Bianchi, Cristiano Bianchin, Alberto Biasi, Bae Bien-U, Alighiero Boetti, Otto Boll, Agostino Bonalumi, Michaël Borremans, Sandro Botticelli, Lucia Bru, Markus Brunetti, Jean-Marie Bytebier, Pierpaolo Calzolari, Francesco Candeloro, Antonio Canova, Vincenzo Castella, Eduardo Chillida, Chang-Sup Chung, Niccolò Codazzi, Viviano Codazzi, Gianni Colombo, Dadamaino, Hanne Darboven, Berlinde De Bruyckere, Raoul De Keyser, Riccardo De Marchi, Marta Dell’Angelo, Gabriele Devecchi, Maurizio Donzelli, Jan Dries, Arthur Duff, Luciano Fabro, Philippe Favier, Giorgia Fiorio, Henri Foucault, Anne-Karin Furunes, Alberto Giacometti, Ando Gilardi, Fernanda Gomes, Antony Gormley, Kees Goudzwaard, Gotthard Graubner, Aldo Grazzi, Franco Guerzoni, Chong Hyun Ha, Erwin Heerich, Michael Heizer, Samantha Holmes, Sadaharu Horio, Akiko Horio, Ryoji Ikeda, Norio Imai, Robert Indiana, Ann Veronica Janssens, Francesco Jodice, Ilya et Emilia Kabakov, Anish Kapoor, Ellsworth Kelly, William Kentridge, Anselm Kiefer, Kimsooja, Harry Kivijärvi, Susan Kleinberg, Wolfgang Laib, Edoardo Landi, Le Corbusier, Sol Lewitt, Richard Long, Nino Longobardi, Heinz Mack, Brice Marden, Agnes Martin, Christian Megert, Richard Meier, Fausto Melotti, Marisa Merz, Mario Merz, Amedeo Modigliani, Giorgio Morandi, François Morellet, Shuji Mukai, Rei Naito, Yuko Nasaka, Shirin Neshat, Louise Nevelson, Ben Nicholson, Renato Nicolodi, Mario Nigro, Gioberto Noro, Hans Op de Beeck, Marie Orensanz, Mimmo Paladino, Pablo Palazuelo, Izhar Patkin, Masaomi Raku, Kurt Ralske, Robert Ryman, Lucio Saffaro, Fred Sandback, Giuseppe Santomaso, Tomás Saraceno, MariaTeresa Sartori, Stéphane Sautour, Nobuo Sekine, Conrad Shawcross, Yasuhiro Shimakawa, Kazuo Shiraga, Gabriel Sierra, David Simpson, Bosco Sodi, Ettore Spalletti, Dominique Stroobant, Takis, Antoni Tàpies, Marco Tirelli, Gunther Uecker, Camiel Van Breedam, Koen Van den Broek, Dom Hans Van der Laan, Koen Vanmechelen, Grazia Varisco, Victor Vasarely, Jef Verheyen, Nanda Vigo, Bill Viola, Rachel Whiteread, Maaria Wirkkala, Hyong-Keun Yun, Gianfranco Zappettini und Raphaël Zarka.

Bin immer noch sprachlos. Betrachten Sie die Webseite des Kurators Axel Vervoordt. Undoder diesen Film. Waahhh.

Die schönste Reise?
Lech. Wales. Rotterdam. Langeland. Barcelona. Massignan. Venedig.
Das Jahr der wundervollen Reisen. Alle waren perfekt. Wirklich.

Die meiste Zeit verbracht mit …?
Pepone Zeppelin Trotzki. Und der der Greisin. Yay!

Die schönste Zeit verbracht mit …?
Mit den Damen vom Damenkränzchen. Ich war ja ein wenig überdrüssig die letzten Jahre. Aber nun ist mir wieder eingefallen, wie grossartig die sind. War ja mal Zeit.

Vorherrschendes Gefühl 2015?
Viel müde gewesen im Sommer. Viel  fröhlich gewesen.  Viel krank gewesen.

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2015 zum ersten Mal getan?
Eine Rede gehalten. Naja, mit gehalten.
Kundschaft beschwindelt.
In einem Bulli gereist.
Nachhilfe gegeben.
Auf einem Flohmarkt verkauft.

2015 nach langer Zeit wieder getan?
Mich von Werbung verführen lassen.
Französisch parliert.
Mich verliebt.
Umzugskisten ein- und ausgepackt.

Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
Warten und Bangen.
Erdwärme.
Reservierungspflicht in Zügen.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Erst nachdenken, dann handeln.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Ein Paket voll Wald.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Sebstgestrickte Socken. Und das andere von der Greisin.

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Sollen wir im Frühling zusammen verreisen? Ich glaub’s ja noch nicht recht.

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
JAAAA! Auch wenn das wohl kein Satz ist.

2015 war mit einem Wort …?
Abwechselungsreich.

20142013. 2012.

Hölzchen

Der Wortmischer schmeißt Stöckchen. Und ich hab grad Lust.

09
1. Münchener Oktoberfest? (Unbedingt! / Keinesfalls! / Was ist das?)
Es gibt nur wenige Dinge, die mir noch weniger attraktiv erscheinen: Loverparade. Jakobsweg. Eine Pilgerfahrt nach Mekka. Dieses indische Farbengedöns. Menschenaufläufe, egal ob mit weltlichem oder religiösen Hintergrund sind mir ein Graus. Und dann noch in Kombination mit Verkleidung, Bier und schlechter Musik. Rätselhaft.

2. Haben Sie Ihren Volkswagen schon abgestoßen?
Tatsächlich gibt es hier im Haushalt einen Volkswagen. Der ist sehr alt und hat viele Dellen und Beulen. Ich habe eigentlich vor, ihn zu fahren bis er zusammenbricht (vermutlich wird es nicht mehr lange dauern). Ich denke, die Sache mit den Abgasen ist da eh ungünstig. Auch ohne Elektronik. Auf meinem Berg ohne Auto wäre das ein sehr schwieriges Leben. Bis zum nächsten Laden, dem kleinen, sind es ungefähr 3 km. Der Heimweg ist stramm bergauf. Also nicht gerade Fahrrad geeignet.

3. Erinnern Sie sich noch an das erste Musikstück, das Sie sich gekauft haben? (Vinyl, CD, Download?) Hören Sie sich das heute noch gerne an?
The Romantics: Talking in your Sleep (Das Video lohnt sich schon nur wegen der Frisuren). Ewig nicht gehört, mag ich aber noch immer. Eine Single. Fünf Mark ungefähr. Ich habe sie noch (wo?).

4. Spielen Sie ein Musikinstrument? Trauen Sie sich damit vor Zuhörer?
Geige angefangen. Blockflöte. Beides schauerlich, letzteres ein bisschen weniger. Nein.

5. Im Preisausschreiben gewinnen Sie eine Penthauswohnung in Berlin, London, Paris, Prag oder Wien. Welche suchen Sie sich aus?
Berlin. Oder London. Nö, lieber New York, Sydney, Istanbul oder Glasgow. Bristol. Marseille. Oder so.

6. Bevor Sie den Löffel abgeben: Welches Ding müssen Sie vorher unbedingt noch gedreht haben?
Hm. Ich mach alles, was geht, und versuche nichts aufzuschieben. Viel Reisen jedenfalls.

7. Halb acht Uhr abends. Sie kommen völlig gerädert (aus der Arbeit) nach Hause. Was passiert, sobald der Mantel an der Garderobe hängt und die Schuhe in der Ecke stehen?
Ich versuche gerade, mir das vorzustellen. Ich bin ja schon daheim und Schuhe habe ich nur ganz selten an. Also wenn die Arbeit mich mal angestrengt hat, gibt es abends mehrere mögliche Szenarien: Entweder ich rühre eine Arrabiata oder Puttanesca zusammen (Nudeln mit Tomatensoße finde ich sehr beruhigend) oder ich koche aufwendig, um runter zu kommen. Ab und zu klemme ich die Greisin unter den Arm und wir gehen essen. Ansonsten passiert da nicht mehr viel. Also ich gehe früh schlafen. Mit den Hühnern.

8. Kochen Sie selbst? Was kommt auf den Tisch, wenn die leeren Teller schon nach einer Stunde im Geschirrspüler stehen müssen?
Eigentlich immer. In diesem Fall gibt es die überirdischen Maultaschen aus der hiesigen Metzgerei, da sind immer welche eingefroren und einen Salat aus irgendwas gibt der Garten immer her.

9. Golf, Ski, oder Tennis? (Oder doch lieber die TV-Fernbedienung?)
Ski.

10. Wir schreiben das Jahr 2025. Was ist für Sie die auffälligste Neuerung im Vergleich zu heute?
Falls die Welt nicht untergegangen ist, Im besseren Fall werden wir ausgiebig mit dem Klimawandel befasst sein. Ach, vielleicht geht ja auch alles gut.

11. Sie packen Ihren eigenen Flüchtlingskoffer. Was muss da rein? (Fünf Dinge braucht der Mensch.)
Was mir wirklich wichtig ist, lässt sich leider nicht in einen Koffer packen. Dinge? Tomatensamen. Streichhölzer. Taschenmesser. Zahnbürstepaste. Tampons. Mir fällt nichts sonst ein. Und ich habe darüber in letzter Zeit viel nachgedacht.

Neue Fragen denk‘ ich mir noch aus. Nachher, ja?

Uff

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Zugenommen oder abgenommen?
Immer gleich. Früher hätte ich gefunden, das sei zuviel, inzwischen bin ich mehr mit anderem befasst.

Haare länger oder kürzer?
Bisschen kürzer. Aus Versehen. Vorallem weisser. Finde ich grad gut. Die Meinungen gehen da sehr auseinander.

Mehr bewegt oder weniger?
Haha. Vor allem schwerer. Vorgestern die Treppe runtergefallen. Gestern einfach so gestürzt. Vornerum. Also eher grünblaue Weihnachten. Vielleicht muss ich die Geschwindigkeit langsam an die neuen Gegebenheiten anpassen.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Beides. Witzig, oder? Und auch noch ein Dings links. Optikusneuritis. Kann man schwer beschreiben. Wird aber besser. Augenhaft nicht mein Jahr.

Mehr Kohle oder weniger?
Mehr. Weniger verdient aber noch weniger ausgegeben.

Der hirnrissigste Plan?
Im üblichen Tempo die Treppe runter.

Die gefährlichste Unternehmung?
Im üblichen Tempo die Treppe runter.

Die teuerste Anschaffung?
Rechner. War nicht so schlimm wie ich dachte. Liess sich nun wirklich nicht mehr rauszögern: Akku kaputt, Laufwerke kaputt, Lüfter kaputt, Pixel kaputt. Getöse wie ein Traktor. Und jetzt: Stille. Auch schön.

Das beste selbstgekochte Essen?
Den ganzen Sommmer selbstgezogenes Gemüse zubereitet. Z. B. Minestrone. Indisches Bohnengedönscurry (obwohl der Text so bescheuert ist). Allerlei Wok. Apfel-Zwiebel Quiche mit Höri Bülle.

Das berührendste Buch?
Herz IV von R. Fischer. In einem Rutsch.

Das schönste Buch?
Stadt der Commonisten. Trotz Urban Gardening.

Der beste Film?
Einen gesehen. Monsieur Dings und seine Töchter. Jaja.
Aber der Sherlock, ach Benedict. Gildet TV auch?

Die ergreifendste Musik?
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Des Abends nach einem sehr reichhaltigen Mahl durch Vilnius spaziert. Hörst Du das? Um Ecken gebogen und ausgelassene Litauer gefunden, die, jung und alt, dick und dünn, ungelenk und begabt, cool und altmodisch, alle zusammen und mit Hund, zutiefst kenntnisreich volksgetanzt haben. Mit Klatschen und Powackeln. Und Sichimkreisdrehen. Das war ach, wir haben ein paar Rührungstränen verdrückt.

Die schönste Ausstellung?
David Shringley. David Shringley. David Shringley. David Shringley. My Love.

Die meiste Zeit verbracht mit …?
Pepone Zeppelin Trotzki.

Die schönste Zeit verbracht mit …?
Mit der besten Freundin im Baltikum. Ich weiss haargenau, warum sie die beste Freundin ist. Seit 36 Jahren. Mit der Greisin.Und mit der K.

Vorherrschendes Gefühl 2014?
Erste Hälfte: Heiterkeit. Zweite Hälfte. Erschöpfung.

2014 zum ersten Mal getan?
Ein Gewächshaus und Hochbeete bepflanzt. Mit einem Schaufelraddampfer gefahren. Mich von einer Hornisse stechen lassen. Und von einer Hummel. Mir Wolfsmilch ins Auge geschmiert. Holz verkauft.

2014 nach langer Zeit wieder getan?
Buckelpiste ansehnlich runtergefahren. In Irland gewesen.
Cortison intravenös. Tägliche Spritzen spritzen.

Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
TIA. Optikusneuritis.Tägliche Spritzen spritzen.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Zuhause geht’s bestimmt gleich besser.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Ich hab das ganze Jahr mit Vergnügen Sachen verschenkt.
Ob ich’s mal getroffen habe? Keinen Dunst.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
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Heimkommen. So Kugeln. Ein gelbgerahmtes Bild. Und noch ein Buch.

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Für immer.

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
? Für immer?!

2014 war mit einem Wort …?
Uff.

2013. 2012.

Right now

Zum dritten Mal. Via die verehrte Kaltmamsell.
Hätte ich sonst vergessen. Schon wieder ein Jahr rum.

Ich lese … so wenig wie niemals zuvor. Nachdem ich viele Jahre lang ein zwei ordentliche Bücher in der Woche gelesen habe (wovon ich noch immer zehre), bin ich zu Krimis übergegangen, von denen ich ein bis vier die Woche gelesen habe, dann habe ich es kurz mit den ebooks versucht, das war dann aber schon nix mehr. Das Elend hat mit der Diagnose und dem Ifon angefangen: Beides schlägt sich immens auf meine Konzentration. Ja, also elektrische Zeitung und Befindlichkeiten im Internet lese ich noch immer. Viel.

Ich trage … eine alte kaputte Jeans und einen (sehr löchrigen sehr dreckigen) schwarzen Wollpulover. Es gibt ihn immer noch. Vor einem halben Jahr wollte ich ihn wegschmeissen und habe festgestellt, dass man ihn noch identisch kaufen kann. Bei einer französischen Herrenmodefirma. Ihn im Internet bestellt. Was soll ich sagen. Es ist nicht das gleiche. Ich habe den alten behalten. Der neue kratzt und wird nur in Notfällen getragen.

Ich habe … mal wieder Kopfschmerzen. Seit dem plötzlichen Tod der Freundin im Juli trage ich mich mit dem Gedanken, doch mal zum Arzt zu gehen. Och ne.

Ich höre … die Festplatte meines Rechners. Sollte wohl mal einen neuen kaufen. Das wiederstrebt mir. Dieses System, dass alle Programme immer größer werden (nein, ich brauche die wenigsten von diesen Superfeatures) und einem alles dichtmachen, so dass man allein deshalb alle paar Jahre einen neuen Computer anschaffen muss.

Ich trinke … Suser. Zu Zwiebelkuchen.

Ich esse … was mir Spass macht. Nur nach am Wochenende Fleisch. Dann aber mit großem Vergnügen.

Ich stehe … schlecht auf einem Bein. Wobei es besser geht, wenn ich übe. Ich übe aber nicht.

Ich gehe … nicht direkt wacklig, aber ich falle öfter mal hin. Neulich darüber nachgedacht, wie das erst mal im Alter werden soll. Wenn ich jetzt schon anfange. Apropos, die Greisin hat die Eitelkeit besiegt und sich sich für eine Rollator entschieden.

Ich lache … immer noch, wenn ich dran denke, wie das Patentkind sich gestern gar nicht mehr eingekriegt hat, als wir zusammen das TH geübt haben. Es lernt jetz Englisch. Mr. Kapoor lives over the thop. Äh. Shop.

Ich sehe … heute nachmittag wie die Flüchtlinge hier wohnen. Denn ich habe endlich einen Kontakt bekommen. Bin gespannt. Was ich tun kann.

Ich mag … meine Arbeit gerade wieder. Hoffentlich hält es noch ein bisschen.

Ich schreibe … das meiste nur im Kopf grad. Da jede Menge.

Ich weiß … sehr viel überflüssigen Kram. Den ich leider zu selten für mich behalten kann.

Ich möchte … beweglich bleiben. Klappt so mittel.

So das war jetzt für mich. Das hatte ich überhaupt unterschätzt, wie gut so ein Blog zum nachschlagen funktioniert.