Kategorie-Archiv: Grünzeug in Kultur

Ernte 2019


Das Gartenjahr war natürlich auch anders. Zwar war vor dem großen Ausfall schon alles gepflanzt (ein Glück) und musste nur noch geerntet werden, aber ich war im Frühjahr ja reiterlich verunfallt und ziemlich bewegungsunfähig. So hat der A. die Tomaten für mich gesetzt (und dann aus den unten stehenden Gründen auch wieder abgeräumt). Puh.

Ackersalat: Ein bisschen
Auberginen: Drei kleine. Immerhin.
Broccoli: Ganz ok.
Blumenkohl: Der blieb mini irgendwie. Puppenstubenblumenkohhl.
Buschbohnen (grüne/gelbe): Gut
Chilli: Die meisten aben die Mäuse verzehrt, sogar Jalepeno. Hihi.
Endivien: Nada
Erbsen: Das war mal gut. Hm.
Hokaido: Nicht gepflanzt.
Kartoffeln: Wild, drin gelassen. Wieder.
Knobblauch: Find ich nimmer. Wo waren die? Wieder.
Kohlrabi: Gut.
Kopfsalat: Im Frühjahr.
Lollo Rosso usw.: Gut.
Mohrüben: Klein, aber viele.
Paprika: Ein paar.
Porree: Supi.
Radieschen: Yay.
Rosenkohl: Mini. Mäuseopfer.
Rote Bete: Ok. Geerntet und dann verschenkt.
Rotkraut: Ts.
Ruccola: Riesig.
Schlangengurken: OK. Lange Pause.
Sellerie: Gut.
Tomaten: Ok.
Weisskraut: Gefressen von Tieren.
Wirsing: Ebenso.
Zucchini, gelbe: Ok.
Zucchini, grüne runde: Ok.
Zuckerschoten: Siehe Erbsen.
Zwiebeln (rote/weisse): Ok, ziemlich klein.

Notizen


Muss jetzt mal ein paar Sachen aufschreiben.

* Gestern Abend im Glück, der Schweinigel war da (oder jedenfalls irgendein Igel)

* Heute Morgen ein Kuckuck. EIN KUCKUCK!!! Das gab es hier bestimmt 10 Jahre nicht mehr. Hatte neulich schon das Gefühl, einen gehört zu haben, heute Morgen war es hieb- und stichfest. Die Greisin glaubt, ich halluziniere.

* Die Eiche ist umgefallen. Die riesige alte Eiche. Neulich beim Starkregen (Sonntag) habe ich das Ächzen gehört, dachte an eine von den Eschen. Die Eiche. Bin total geschockt

* Am 12.4. vom Pferd gefallen. Ein paar Rippen gebrochen (oder war es geprellt?) jedenfalls Schmerzen aus der Hölle. Grundsatzfragen gestellt. Abwegige Lösungen gefunden. Es bleibt spannend. Das Pferd ist ein Lump. Bin sehr vernarrt.

* Wenig Froschlaich, praktisch kein Krötenlaich

* Viele Weinbergschnecken und noch kein einziges von den fiesen nackigen Arschlöchern gesehen (ein gutes hatte das letzte Jahr also).

Ernte 2018






Ackersalat: Nunja.
Auberginen: Was soll der Mensch bloss mit sovielen Auberginen?
Broccoli: Yeah! Immer noch.
Blumenkohl: nada.
Buschbohnen (grüne/gelbe): Geht so. Zu trocken.
Chilli: Ok. Rot und gelb. Manche waren völlig unscharf. Same.
Endivien: ok. Zu wenig.
Erbsen: Ein paar..
Hokaido: Isst hier eh keiner.
Kartoffeln: Wild, drin gelassen.
Knobblauch: Find ich nimmer. Wo waren die?
Kohlrabi: Gut.
Kopfsalat: Im Frühjahr.
Lollo Rosso usw.: Gut.
Mohrüben: Ok. Mochten die Trockenheit nicht.
Paprika: War ok. Ein paar.
Porree: Hm.
Physalis: Ein paar.
Radiccio: Wo ist der eigentlich hin?
Radieschen: Yay.
Romanesco: Ts.
Rosenkohl: Mini.
Rote Bete: Ok. Geerntet und dann vergammelt lassen. Passiert äusserst selten.
Rotkraut: Ts.
Ruccola: Riesig. Haben die Schafe bekommen.
Schlangengurken: Gut.
Sellerie: Kaputt. Warum?
Spinat: Nö.
Tomaten: Boah. Was für ein Tomatenjahr. Null Fäule.
Weisskraut: Haha.
Wirsing: Ts. Drei Miniköpfe = eine Mahlzeit
Vespergurken: Ein paar.
Zucchini, gelbe: Prima.
Zucchini, grüne: Prima.
Zuckerschoten: Siehe Erbsen.
Zwiebeln (rote/weisse): Weiss super. Rot ok, sind aber viele gammlig geworden. Warum?

Kabutt




Erst der Rohrbruch (Kupferrohr Kalk Überschwemmung, ein Glück haben wir zu viele Zimmer, da kommt es auf ein/zwei nicht so an). Decke raus. Alle Handwerker rollen mit den Augen, weil ich meine Badezimmerkacheln behalten will … DIE?


Dann der Greisin zur Liebe unter Erleidung größter Qualen die Douglasie absägen lassen. Und siehe da: Wie so oft hatte sie eine gute Intuition: Faul. Wäre uns dann wohl doch mal auf’s Haus gekippt. Der Baummann hat gesagt: Faule Tanne (es steht 50:50) riecht wie Katzenklo. Und siehe da: Es riecht wie Katzenklo. Trotzdem: Soifz.

Und jetzt möchte ich bitte eine Weile keine Kerle in Arbeitskleidung mehr sehen. So ein zwei Tage. Danke.

Hundstage

Ok, kleine Aktualisierung: Wir haben acht neue Zwischenmieter, drei Muttis mit fünf Kindern. Sie haben viel Hunger und es gibt wenig zu fressen … Wegen Dürre. Aber wenn sie nich hier wären, wären sie bereits gemeuchelt. Wegen Dürre.

Ha. Wenigstens die mögen das Wetter.

Manche nennen es unordentliche Wildnis, ich nenne es total ergiebigen Gemüsegarten. Mit alles was Mensch und Hummel braucht.

Nette Hunde in Savanne.

Das Gartenjahr



Ackersalat: Das war ein echter Reinfall dieses Jahr.
Auberginen: Auch nix
Broccoli: Yeah!
Blumenkohl: Ganz nett.
Buschbohnen (grüne/gelbe): Oha. Das erste Mal überhaupt von den Schnecken vernichtet. Es gibt nichts, was es nicht gibt.
Chilli: Ok. Rot und gelb. Manche waren völlig unscharf.
Eiszapfen: Wieder nix.
Endivien: Erste Generation ganz gut, zweite steht noch im Beet. Ob das noch klappt?
Erbsen: Joa. Eine Mahlzeit. Die sind vielleicht launisch.
Hokaido: Einer. Ask the Schnecks.
Kartoffeln: Wieder von alleine. Haben gut geschmeckt.
Knobblauch: Kein Saatgut bekommen.
Kohlrabi: Gut.
Kopfsalat: Gut.
Lollo Rosso usw.: Gut.
Mohrüben: Gut.
Paprika: Sind nicht reif geworden. Haben sie in Grün gegessen. War ok.
Porree: Gut.
Radiccio: Prima jewesen.
Radieschen: Das war Nix
Romanesco: Keine Setzlinge bekommen.
Rote Bete: Ach. Eine schöne.
Rotkraut: Naja.
Ruccola: Ok.
Schlangengurken: Gut.
Sellerie: Ok.
Spinat: Nö.
Tomaten: Hatte wieder hauptsächlich selbstgezogene Ruthje.
Wie gehabt. Bisschen Fäule.
Weisskraut: Naja.
Wirsing: Gut.
Vespergurken: Da gab es diesen Unfall.
Zappho – der Erbsenkürbis: Vier. Steinhart. Kompost.
Dann hinterher nachgelesen, dass man sie ganz frisch ernten soll. Na toll.
Zucchini, gelbe: Prima.
Zucchini, grüne: Prima.
Zuckerschoten: Siehe Erbsen.
Zwiebeln (rote/weisse): So ok.



Insgesamt habe ich mich eher mit einem insektenfreundlichen Garten beschäftigt. Die Geschichte mit den Bienen (nicht meine) ist leider eine traurige. Aber wir geben nicht auf. Le Specht auch nicht.

Zackiger



als gedacht war ich jetzt noch in München, und bin schon wieder zurück, denn die zu besuchende Lektorin wurde von einer schauderhaften Magendarmsache heimgesucht, an der ich keinesfalls partizipieren wollte. Uah. Und ausserdem waren 34 Grad. Aber Pinakothek der Moderne. Schön kühl. Schöne Polkes.

Jetzt widme ich mich wieder wie immer dem Gemüse und dem Getier.





Call me Lubeca, Master Agri.