Ich frage mich …

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… warum manche Mädchen zum Baden mehr Kleidung tragen als sonst. Heute wieder mal beobachtet. Lange Shorts und T-Shirt im Wasser. Danach Hotpants und bauchfrei.

… wieso man als erfahrene Gemüsegärtnerin jeden Tag den Kohl anstarrt und überlegt, wann denn die Röschen mal endlich weiss werden. Ist schliesslich Blumenkohl. Nein. Es ist Broccoli, der wird nicht mehr weiss. Auch gut.

… warum niemand den Spaniern gegönnt hat, wenigstens beim Fussball ein bisschen Erfolg zu haben. Gibt da ja sonst wenig Erfreuliches.

… warum die Tage jetzt schon wieder kürzer werden.

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Schön: Hier ist Bio nicht blöde Muttis, die ihren Kindern gluten- und zuckerfreifreie Kekse verordnen sondern ein tätowierter Traktorfahrer, der in seinem Päuschen einen kleinen Joint raucht und, von mir Spaziergängerin angequatscht, verträumt mitteilt, dass sie sonst keinen Humus abgeben, er aber eine Ausnahme macht. Ich soll einfach mit einem Behälter vorbeikommen. Echter Demeterhumus. Mit Kuhhörnern. Montag. Ich mag das sehr.

7 Gedanken zu „Ich frage mich …

  1. speedhiking

    Aah! Ach wie gern täte ich jetzt, eben mit rauchenden Sohlen vom Berg heimkehrend, dort ins abgebildete Element die nicht angezogenen Füße und das hochgekrempelte Unterbein hineinstellen! (Toller Lack!)

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  2. montez

    Das ist ein Slipper, um eine Jolle aus/ins Wasser zu ziehen.

    Ich glaube, der Wärmeaspekt ist bei der Schwimmbekleidung eher hintergründig ;)

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  3. montez

    Danke. Ja, das wär‘ sicher das richtige für müde Wanderfüsse, es sind so 19 Grad. Haben Sie den Sänstis links hinten schemenhaft im Bild gesehen?

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  4. Croco (Gast)

    Welch vergnügliche Idylle!

    Zum Schwimmzeugs: hier tragen die, die ich kenne, Schwimmanzüge zum Schwimmen.Die Weiher in den Steinbrüchen sind erst jetzt wärmer geworden.Vielleicht gibt es da Tshirts.

    Doch was liegt da bei Ihnen Kistiges im Wasser?

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  5. speedhiking

    Oh, die Berge im Foto waren mir ganz entgangen! Dafür war ich gestern selber am See, Südostufer. Atmosphäre schnuppern, Fahrentfernung zu interessanten Bergen schätzen. Über die Schweiz nachdenken. Über den Schickimicki-Faktor. Ob erträglich. Man hegt ja (freilich noch vage) Umzugspläne.

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