Platt, demnächst

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Hier entstehen Stadt- und Seenahe Eigentumswohnungen. Der alte Krempel muss weichen. Ich hab heut da angerufen und gefragt, ob ich die Rosen und die Haustüre kriegen kann. Kann ich. Alles, was ich will. Immerhin bleibt so ein bisschen. Und wird in Ehren gehalten. Woanders halt.

9 Gedanken zu „Platt, demnächst

  1. Wiesel (Gast)

    Ich würde auch die Fensterläden nehmen, und den Zaun, und wahrscheinlich auch noch einiges von Innen. Platz muss man dafür finden, notfalls verkaufen. Dann findet es wenigstens noch jemanden, der es schätzt. Ich hätte letztes Jahr in Brüssel fast ein Waschbecken aus den 20er Jahren ins Auto gepackt, das dort auf einem Sperrmüllhaufen lag – nur damit es nicht zerstört wird.

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  2. montez

    Hier nennt man das Villensterben. Menschen erben schöne alte Häuser, wegen nicht vorhandener Bebauungspläne werden die großen Grundstücke an den Meistbietenden verkauft, der sie mit schicken raumgreifende Mehrfamilienhäusern bebaut und die Wohnungen an reiche Stuttgarter Leute verkauft. Gentrifizierung für Fortgeschrittene.

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  3. montez

    Was hab ich schon alles weggetragen. Wie viele Sprossenfenster aus Ostberliner Containern gezogen. Ich habe tatsächlich ein bisschen resigniert. Aber vermutlich wird es wieder eine Wagenladung voll. Und dann eingelagert.

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