Papier


Greisin kränklich, Hunde unflätig (wessen Schuld mag das sein?), sehr schlechte Laune. Dabei kann ich Weihnachten gut leiden.

Aber schöne Geschenke bekommen. Echt mal. Aber muss ich den Liebsten mal sagen, dass ich zwar manchmal was aufschreibe oder kritzle, allerdings eher so auf alte Briefumschläge. Sind für meine unerheblichen Gedanken völlig angemessen. Zudem arbeite ich ja in eine Branche, in der man sowieso vielzuviel Papier hat (haufenweise Belege von unerhört wichtigen Konferenzen, für die ich Notizblöcke für unverzichtbare Gedanken gestaltete). Habe eine ganze Schublade voller ehrfürchtig verschonter Notizmaterialien.

Da fällt mir ein, dass auch ich früher schöne Skizzenbücher hatte/machte. Bei Gelegenheit krame ich die mal raus. Und ausserdem noch das Scetchbookproject, das Großartige! Gibt schon dolle Sachen.

Ganz schön viel Genöle hier. Aber wir vier sind ja unter uns.

2 Gedanken zu „Papier

  1. Wiesel

    Ja und nein. Also mit dem Papier. Das ist eine komplizierte Sache. Ich finde, man kann nicht genug davon haben, teure Zeichenblöcke, handgeschöpftes Japanpapier, schon mal in hoher Erwartung vorgrundierte Pappen etc. Weil der Moment kommt, in dem einem die Briefumschläge ausgehen und man ohne Nachzudenken (!) alles nimmt, was greifbar ist. Also wenn dieser Moment dann kommt.

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    1. montez Artikelautor

      Also in meinem bisherigen Leben ist er noch nicht gekommen. Dennoch habe ich natürlich schöne Notizbücher etc. auf. Manchmal verschenke ich sie dann an Estimierende. Das gefällt mir.

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