Irrlichter

Ab Dienstag Italienischkurs, in der Hoffnung, absehbar den peinlichen Zustand zu beenden, ungefähr 3000 Mal in Italien gewesen zu sein, Gesprächen nur im Groben folgen zu können, Sternerestaurantspeisekarten lässig zu übersetzen, aber ausser der Frage nach einem Aschenbecher (nicht mehr sehr nützlich), dem Essen (ja, kann ruhig blutig) und der Rechnung, rein gar nix drauf zu haben. Nach drei Blöcken sollte es dann klappen mit den politischen Diskussionen.

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So (SPON) würde sogar ich Campingurlaub machen.

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Und so gut wie jedes dieser grossartigen Plakate spricht mir aus der Seele.
Wieder via Isabel Bogdan. Arbeit. Ach ja.

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Dass der völlig unwichtige Heino eine Platte mit Coverversionen macht, ist seine Sache (und die Leute sie kaufen, natürlich ihre), aber diese dämliche Ausstaffierung mit Lederjacke und Gedöns und das entsprechndende Gelaber ist so würdelos, dass ich mich dauernd schütteln muss. Und wenn wir schon dabei sind: Von den Scorpions und den Stones möchte ich auch nichts wissen. Gebt doch Ruhe, Ihr alten Männer. Oder macht was mit Stil. So wie Herr Aznavour oder so. Oder Herr Bowie?

Ach ja, und es heisst Punk, nicht Punker. Klar?

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Wie ist das eigentlich mit Amazon, wenn man auf einem Berg wohnt, der nächste Buchladen (Kettenfiliale) 10 Km entfernt ist, (der nächste Ort überhaupt schon drei) und man dann noch mindestens 2 € für das Parkhaus bezahlen muss? Bus gibt es übrigens keinen. Darf man dann? Libri?

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Gestern erst Tränen und dann Ausmecker. Bin schon sehr verwildert inzwischen. Ich spreche zuviel mit Bäumen und Tieren heisst es, mehr raus soll ich. Ja, manchmal weiss man nicht so gut, was gut ist, für einen. Oder doch?
Demnächst fahr ich ja in meine geliebten Berge. Ich fahr sie runter. Rauf. Runter.

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Kippy, der Mann der tanzen konnte.

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Wo man hinguckt: Menschen, die verzweifelt bemüht sind, alles richtig zu machen. schreibt Chris Kurbjuhn. Ja, ich auch. Das ist ein Teil des Problems (siehe oben)

11 Gedanken zu „Irrlichter

  1. bonanzaMARGOT

    finde ich super, dass du italienisch lernen willst, weil du oft nach italien fährst. das sprachliche handicap empfinde ich auch immer als schlimm, wenn ich im fremdsprachigen ausland unterwegs bin.
    man fühlt sich dann ímmer als der dämliche tourist.
    drum war ich in den letzten jahren auch fast ausschließlich im inland oder im deutschsprachigen ausland unterwegs. da gibt es ja auch eine ganze menge zu entdecken und zu erleben.

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  2. montez

    Ja, hier ist es auch schön, Schweiz und Österreich sind direkt um die Ecke und fühlen sich daher für mich nicht sehr urlaubsmäßig an. Deutschland durchquere ich ohnehin dauernd, auf dem Weg nach B. Ich fahre einfach immer nach England, da kämpfe ich zwar manchmal mit Dialekten, aber sonst geht das ganz ordentlich. Dänisch wäre noch angebracht, da bin ich auch oft. Aber das soll sehr schwer sein.

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  3. bonanzaMARGOT

    eigentlich war frankreich mein lieblings.urlaubsland. ich mag die sprache aber vernachlässigte sie. das beste wäre eine französin, die mich zum auffrischen motiviert.
    england ist auch ein urlaubsziel, das ich mir noch vornehmen will.

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  4. caliente_in_berlin

    Na da schau an. Da lebe ich seit Jahren in Italien, habe keine Probleme mit der Sprache (einige Italiener meinen ich würde besser sprechen als sie) und dann so was. Ein neues Wort ausgerechnet hier. Habe den lattoniere noch nie gehört. Kannte bisher nur den idraulico.

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  5. montez

    Den hab ich von meinen seit 30 Jahren in Italien lebenden Exschwiegereltern. Die des Italienischen auch nur so mittel mächtig sind. Vielleicht hat es deshalb nie geklappt mit dem Klempner.

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