Mein täglich ich #11

Gestern habe ich einen Sonntagsausflug gemacht.
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In Saulgau gibt’s Tittenkekse zum Kaffee. Der Ribislkuchen war voll super.

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Wir sind aber wegen der Kunst hier. Moritz Baumgartl, ein sehr berühmter Schwabe, ehemals Professor an der Stuttgarter Kunstakademie. Stühle kann ich gut leiden. Und die Radierungen mochte ich. Mhm.

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Das Kloster Sießen hat mich dann auch nicht vom Hocker gehauen, aber Barock ist eh nicht mein Thema. Dennoch war es eine lustige schöne kurzweilige Reise. Und die Zaubernuss hat auch geblüht.

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Auf dem Heinweg sind wir zur Abwechslung mal in einen Schneesturm geraten. Also fast. Hatten aber Allrad. Und Sitzheizung.

Zum Abendessen Rindsrouladen mit Wirsing und Pü.

13 Gedanken zu „Mein täglich ich #11

  1. Friederike

    Das Pü nähm ich gerne zum drin-Baden, aber den Schnee könnense schön behalten, wir haben weißGott genug davon. (Die Nachbarin blieb gestern mit dem Auto in einer Wehe stecken, es mußte der Traktor anrücken.)

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  2. Clara

    Den Schnee bitte hierher! Also, so für ein paar Tage. Ich komme mir fast schon vor wie in Hamburg: grau und nieselig ist’s hier die ganze Zeit statt richtig Winter.

    Ihr neues Blog ist im Übrigen sehr schön geworden.

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  3. tikerscherk

    …und gottseidank haben wir hier überhaupt kein bisschen von der weißen Matschepampe. Ein Winter fast ohne Schnee. Den finde ich nur anderswo schön.

    Dass aber bei dieser Witterung etwas blüht kann nur mit Zauber zu tun haben.

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  4. schneckinternational

    Oh ja, Moritz Baumgartl. Ich war zwar nicht in seiner Grundklasse, aber wir waren ja alle immer überall. Er, stilprägend sicherlich für eine ganze Akademiegeneration. „Klasse für allgemeine künstlerische Ausbildung“, also die ersten beiden wichtigen Semester, wo sich alle treffen: Designer, die „Freien“, die Angewandten, die Kunsterzieher usw. Ein sehr guter Lehrer, und weise. Leise und mit einem guten Lebenshumor. Und seine Vernetzung nach Oberschwaben war für mich irgendwann wohltuend überraschend, ein plötzlicher Querbezug, hatte ich mich doch Dekaden ebendort herumgetrieben in diesem wunderschönen Landstrich. Und ich habe ihm (wahrscheinlich mindestens…) eine Preisnominierung zu verdanken. /Zuletzt habe ich ihn vor 2,5 Jahren bei einem sommerlichen Fest in Rechtenstein an der Donau getroffen und ich hatte den Eindruck, er war ganz und gar der Alte.

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      1. montez Artikelautor

        Wie schön! Dachte ich mir doch, dass Sie sich kennen. Er hat einen wunderbaren kleinen Begleittext über Kunstströmungen, Lehre und Humor geschrieben, den hätte ich mal fotografieren sollen … Ich mochte die eine Sorte/Serie? sehr (Landschaften, Stillleben, Fabelpersonen), das genaue, handwerkliche, Schalkhafte. Die Soldatenbilder weniger.

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