Seinerzeit

Und wem das hier grad alles zu posh ist, für den hätte ich einen sehr langen und sehr alten Hut. Aber Vorsicht, da wird viel geflucht und es fliessen allerhand eklige Sekrete. Zumindest zu Anfang. Später wird es etwas ruhiger. Und machen Sie bloss das Fenster schmaler, sonst ist das ja unlesbar: Der Lischke. Trennungsschmerzverarbeitung in den späten 90ern.
Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind natürlich reiner Zufall.

An den Kommunisten denke ich oft gerade. Und hätte ich nur den Theaterwissenschaftler geheiratet. Das bisschen Borderline.

Es schneit. Wie verrückt.

34 Gedanken zu „Seinerzeit

  1. montez

    Herr Books, ich mache Sie verantwortlich für dieses Schneechaos da draussen. Dessen sind Sie sich gewahr, ja? Und alles wegen dieser Sonnenbrille.

    brain moving in circles trifft es ganz gut, allerdings bin ich mir bei der Brainmenge nicht so sicher.

    Antworten
  2. kid37

    Borderliner? Himmel, bloß nicht. Üben Sie lieber selbst den Hula (Achtung, selbstverständlich nicht sicher für die Arbeit oder altehrwürdige Kurbadheime). Der nächste Sommer über den Dächern kommt bestimmt.

    Antworten
  3. montez

    Olala. Da üb‘ ich wohl noch ein bisschen, bevor ich an die Öffentlichkeit gehe. Und wieder eine Frau, die mit der Wasserflasche Schwierigkeiten hat.

    Antworten
  4. books and more

    Ich schätze sportliche Betätigung durchaus, Herr kid, zur Stärkung eines gesunden Sinnes, eines gestrafften und moralisch jederzeit sauberen Geistes, gerade für GroßstädterInnen – aber dieser Ihr Gymnastiklehrfilm hat einen, wie soll ich sagen, so französischen Unterton …

    Antworten
  5. bonanzaMARGOT

    hah! das bild inspiriert mich …!
    ich stelle mir ein kurzes theaterstück vor, wo man nur die füße unterm tisch sieht und natürlich die unterhaltungen hört. und evtl. die hände, die sich ab und zu von schenkel zu schenkel bewegen oder so. und vielleicht irgendeine dame, die dann mal abtaucht, um ihren job zu machen.

    Antworten
  6. montez

    Lieber Bo, ja fegen können wir auch. Ich bitte Dich, dennoch diese Art Kommentare woanders zu hinterlassen. Hier möchte ich sie nicht haben.

    Antworten
  7. bonanzaMARGOT

    Entschuldige, ich vergaß, dass wir in Deutschland sind. Wird nicht mehr vorkommen. Ordnung und Anstand müssen sein. Dabei dachte ich, dass die Deutschen seit Stefan Raab etwas humor-toleranter wurden. Insbesondere das weibliche Geschlecht. Aber nun ja: die Brüderle-Erregung hätte mich da bereits eines besseren belehren müssen.

    Antworten
  8. montez

    Tatsächlich finde ich es nicht besonders lustig (was Stefan Raab mit Humor zu tun haben soll ist mir unklar).

    Und ja, Ordnung und Anstand sind überhaupt das Wichtigste.
    Genau darum geht es.

    Antworten
  9. bonanzaMARGOT

    Okay. Da werde ich wohl etwa die Hälfte meiner Bücher und Bilder verbrennen müssen … Nein, mache ich natürlich nicht. Noch steht die Geheimpolizei nicht vor meiner Tür.
    Aber danke für die Warnung.

    Antworten
  10. bonanzaMARGOT

    Wärest du zufriedengestellt, wenn auch ein Mann unter den Tisch krabbelte, um seinen Job zu erledigen?
    Ich wollte dieses ungewöhnliche Theater Szenario der Füße, Stuhlbeine und Geschlechtsteile lediglich ein wenig aufpäppeln.

    Antworten
  11. keinekrabbe

    hätte ich etwaiges vielleicht dezenter angedeutet, sodass jede/r mehr Platz für eigene Phantasien gehabt hätte. Die Wörter ‚abtauchen‘ und ‚Job‘ weisen mir viel zu direkt auf deine eigenen hin.

    Antworten
  12. montez

    Ich bin zufriedengestellt, wenn wir jetzt hier mit diesem albernen Quatsch aufhören und Du Deine Wut auf die Frauen und die damit einhergehenden geringschätzigen Bemerkungen wo anders hinträgst. Wie gesagt. Ich werd mich jetzt hier nicht mehr äußern.

    Antworten
  13. bonanzaMARGOT

    In welcher Zeit leben wir denn stilistisch? Noch in der ficktordingsbumsischen äh viktorianischen?
    Ich dachte echt, dass sich z.B. das Wort Schwanz längst etablierte – sogar im intellektuellen Sprachgebrauch.
    Mir geht es aber gar nicht um Schwänze oder Fotzen. Ich wollte einfach mal künstlerisch darstellen, was unter dem Tisch abgehen könnte … Natürlich geht das nicht ohne Perversion.

    Antworten
  14. bonanzaMARGOT

    Kid 37, meine Meinungen orientieren sich nicht an Gymnastikübungen.
    Das wäre zu oberflächlich gedacht.
    Selbst Sex sehe ich trotz gewisser Ähnlichkeiten nicht als Gymnastik an.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar zu books and more Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.