Was für ein trostloses Kaff. Einziger, alles überstrahlender Lichtblick: Die leisen Fortschritte der Greisin, die von allen gelobt wird. Von mir auch, allerdings mit Ausmecker zwischendurch, weil sie zu wenig aufsteht, das soll sie doch, nur bisschen (verstehn tu ich es ja).
Hier jedenfalls ist mir wieder eingefallen, wie Deutschland ist. Hatte ich vergessen. Und freue mich, dass ich da leben kann wo ich lebe. Im Wald und ab und zu in der großen dreckigen Stadt. Weit weg von Vor- und Kurgärten, rüschigen Tortencafés, Tütensosse und Gartenzwergen. Von Halbgardinen (heißen die so?), Maultaschen und Filterkaffee, Aquarellauststellungen und Hörgeräteshops. Aber schlimm kann ich das gerade auch nicht finden. Nur hätte ich gerne ein kleines Refugium. Mit Sojachailatte. Ne, quatsch. Mit ordentlichen Kaffee und einer anständigen Zeitung. Ein paar Gesunde sehen. Junge.
Sie macht sich gut. Und ich bin so froh. Ach. Beruhigt noch nicht.
Das ist mein Abendprogramm:

Hier gibt es den Pulverwein auch in rot und rosa! Und vorallem in kleinen Flaschen. Sehr praktisch.
Und die wenigen Restgedanken sind auf den Philippinen. Und im Jahr 1938. Ach.












