Kategorie-Archiv: Wetter

Palermo

Ein Wechselbad der Gefühle nennt man das wohl.
Hatte ich ganz vergessen. Und bin nicht sicher, ob ich für Schlamassel gewappnet bin. Dann doch lieber mit dem Hund raus.

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Sonnenuhr

So, und jetzt rufen noch mal alle laut: Ojehojeh, jetzt ist der Sommer vorbei, entflohen ihre Pelzjacken und die ein oder andere zerrt den ollen Rilke gleich mit aus der Mottenkiste, den mit den Winden und wer jetzt allein ist und so.

Und dann könnte man sich zurücklehnen und freuen. Auf die wunderbaren spätsommerlichen Tage, die jetzt vor uns liegen. Und den Herbst. Yolo, verstehste.

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Am Rand

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(Statt des langen unstrukturierten Elaborats, das ich schrieb) Gestern vermutlich das letzte Draussensitzabendessen mit Glotzspektakel für dieses Jahr. Mein See.

Und acht waren ja für Berge.

Wenn die Tage kürzer werden

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Wenn sich schon früh am Abend der Schein der gelben Strassenlampen im nassen Asphalt spiegelt. Man blanke Kastanien in der Hosentasche hin- und herschiebt, jedes Jahr auf’s Neue staunend ob deren makelloser Glätte. Wenn der Nebel aufsteigt und aus allem die Sättigung heraussaugt (dafür ab Mittag Farben, die den ollen Sommer glatt zum heulen bringen). Wenn die Natur mit Früchten um sich wirft, die Wespen an den Birnen nagen, Mostschwaden beim Spazieren zwischen frischgewaschenem Leuchten. Stoppelfelder. Ackerfurchen.

Wenn der Himmel blau ist. Dunkelblau. Oder lichtgrau. Die Schritte knirschen zwischen Nüssen, Eckern, Eicheln, die Blätter rascheln und die Spinnen weben, nur dass der Tau was hat, an das er Perlen hängen kann. Astern. Anemonen. Und die Clematis blüht noch einmal.

Die Decke tauschen, dicke Daunen. Grosse Wollpullover, den Whisky aus dem Kasten holen, vom Staub befreien. Kartoffel, Kohl und Kürbis. Ein Feuer im Kamin. Die Füße hoch. In dicken Socken.

Dann. Herbstzeitlose. Meine Liebe.